VITTEL
Vittel Engagement Vittel Engagement

WAS WIR TUN

Wir bei VITTEL arbeiten täglich daran, immer besser zu werden. Unser Engagement in zahlreichen Projekten und Initiativen - gemeinsam mit Experten – zahlt sich aus. Und wir werden auch weiterhin hart dafür arbeiten, unsere Ressourcen zu schonen und nachhaltige Projekte ins Leben rufen. Dies betrifft den Quellschutz ebenso wie unsere Verpackungen und die CO2-Reduktion.

Vittel - Was wir tun
Vittel Quellen
Vittel Quellen

Kleine Schritte mit großer Wirkung – Wie wir seit 25 Jahren wirksam unsere Quellen schützen

Wasser ist in der französischen Region Vittel ein wichtiges Gut. Nicht nur, weil hier unser gleichnamiges Mineralwasser abgefüllt wird, sondern auch, weil es sich bei der Region um traditionell landwirtschaftlich genutztes Land handelt. Um die Qualität des Wassers sicherzustellen und gleichzeitig Landwirten eine stabile Existenz zu garantieren, gibt es dort seit über 25 Jahren die Organisation Agrivair, die sich um die Entwicklung umweltfreundlicher Anbaumethoden kümmert.

Agrivair wurde 1992 von Nestlé Waters Frankreich und dem französischen Nationalinstitut für Landwirtschaftliche Forschung gegründet. Das Ziel: die Entwicklung umweltfreundlicher Anbaumethoden in der Landwirtschaft und praktische Hilfeleistung für die lokalen Bauernhöfe. Als eine Methode wurde zum Beispiel in Zusammenarbeit mit dem 1995 von Nestlé Waters gegründeten „Institut de l’Eau“ die Idee einer umweltfreundlichen Marienkäferfarm als Pestizid-Ersatz ins Leben gerufen. Als natürliche Feinde von Pflanzenschädlingen werden die Käfer zu bestimmten Zeiten in die Natur entlassen und können in nur 48 Stunden eine Pflanze vollständig von Parasiten befreien, insbesondere von Blatt- und Schildläusen. Vom erfolgreichen Einsatz der kleinen Insekten profitiert die Vittel Quelle bis heute, da die Nutzung von chemischen Pestiziden in der landwirtschaftlichen Anbauregion auf null reduziert werden konnte.

Ganz allgemein können sich die Ergebnisse von Agrivair sehen lassen: Der Einsatz von Pestiziden und Pflanzenschutzmittel seitens der Landwirte wurde auf null reduziert, und der Anbau von Mais, der dem Boden viel Wasser entzieht, durch den Anbau von Luzernen als Futtermittel ersetzt. Um einer Verunreinigung des natürlichen Mineralwassers durch Tierexkremente vorzubeugen, wurde die Viehzucht auf ein Rind pro Hektar reduziert. Heute umfasst das Programm 17 Kommunen und 10.000 Hektar Land. Agrivair wird kontinuierlich weiterentwickelt, natürlich unter Berücksichtigung der neuesten Forschungsergebnisse zur nachhaltigen Entwicklung.

Vittel Zusammenarbeit

Zusammenarbeit mit CLE zum langfristigen Schutz der Vittel Quellen

Vittel Zusammenarbeit

Wir als VITTEL setzen uns aktiv für die Wasserqualität sowie die langfristige Sicherung der Wasserversorgung in unserer einzigartigen Quell-Region ein. Es ist uns sowohl aus sozialen als auch ökologischen Gesichtspunkten ein besonderes Anliegen, die Vittel-Quellen in allen Bereichen zu unterstützen. Hierzu gehört auch die selbstverständliche Zusammenarbeit und aktive Kooperation mit der lokalen Wasser-Kommission CLE (Commission locale de l'eau).

Die CLE ist ein Zusammenschluss aus 45 regionalen Vertretern aus Verbrauchern, regionalen und lokalen Autoritäten, NGOs, Wasserwerken und der französischen Regierung. Auch VITTEL bzw. Nestlé Waters suchen in diesem Kontext nach Lösungen für eine verbesserte Wasserqualität und -versorgung, sowohl heute als auch in der Zukunft.

Einer der wichtigsten Schritte für uns als VITTEL war die freiwillige Reduzierung unserer eigenen Wasserentnahmemenge aus den lokalen Quellen um -20% gegenüber dem von der Regierung genehmigten Jahresvolumen. Zudem tragen wir als Mitglied des CLE jede Lösung mit, die den Interessen der Anwohner und dem langfristigen Schutz der lokalen Quellen dient.

Vittel rPET
Vittel rPET

Recycle-PET („rPET“) und andere wiederverwertete Materialien für VITTEL

VITTEL Flaschen sind derzeit zu 100% recyclebar. Die PET Flasche kann dann wiederverwendet werden, um neue Flaschen oder sogar neue Objekte herzustellen. Auch der Verschluss und das Etikett werden in neue Rohstoffquellen umgewandelt.

Um unseren CO2-Fußabdruck noch weiter zu verbessern, reduzieren wir stetig den Anteil des herkömmlichen PETs in unseren VITTEL-Flaschen. Seit 2019 ist bei VITTEL in den 33cl und 50cl Flaschen zu 35% recyceltes, sogenanntes „rPET“ enthalten. Dieser Anteil soll aber in den nächsten Jahren auf alle Formate ausgedehnt werden.

Auch für das Etikett und die Folien-Umverpackung arbeiten wir an einem recycelten Material, was noch im Jahr 2019 integriert werden soll. Aber auch das ist uns noch nicht genug, weshalb wir aktuell an einer vollständig biologisch abbaubaren Flasche arbeiten – der NaturALL Bottle.

Vittel Nachhaltigkeit

Ein einzigartiges Forschungsvorhaben mit einer vollständig biologisch abbaubaren Flasche– unsere NaturALL Bottle Alliance

Vittel Nachhaltigkeit

Seit 2017 forschen wir an einer vollständig biologisch abbaubaren Flasche, mit dem Ziel, bereits 2023/2024 dieses zukunftsweisende Produkt für eine gesamte Branche in Händen halten zu können.

Gemeinsam mit Danone und dem amerikanischen Biotech-Unternehmen „Origin Materials“ haben wir 2017 die NaturALL Bottle Alliance ins Leben gerufen, um PET-Flaschen für einen nachhaltigen Weg in die Zukunft weiterzuentwickeln. Ziel ist es, eine PET-Flasche zu entwickeln, die zu 100% aus nachhaltigen und erneuerbaren Materialien hergestellt wird, wie zum Beispiel gebrauchtem Pappkarton, Sägespänen, Holzschnipseln und weiteren natürlichen Abfällen. NaturALL Bottle hat sich zudem die schnellstmögliche Umsetzung der Idee zum Ziel gesetzt, so dass 2018 bereits die Produktion startete. Bis 2020 sollen mindestens 75% aller PET-Flaschen auf dieser Basis produziert werden, bis 2022 bereits 95%. Das Projekt NaturALL Bottle mit seiner eigens neu eingerichteten Produktionsanlage ist damit ein echter Pionier auf dem Markt, denn nach heutigem Stand wäre es Herstellern lediglich möglich, 30% ihrer PET-Flaschen als Bio-Erzeugnis zu produzieren. Die Allianz ist damit Vorreiter einer ganzen Branche.

PET-Einsatz für mehr Nachhaltigkeit

Durch die Nutzung des PET-Mehrwegsystems tragen VITTEL-Wasserflaschen gleich auf mehreren Wegen zu einer umweltfreundlicheren Öko-Bilanz als andere Verpackungsvarianten bei.

Zum einen sind Plastikflaschen leichter als Glasflaschen, was die Transportemissionen auf dem Weg vom Hersteller zum Endverbraucher deutlich reduziert. Durch das geringere Gewicht wird weniger Kraftstoff verbraucht, sowohl auf dem Weg vom VITTEL Werk in den Supermarkt als auch anschließend zu Ihnen nach Hause.

Zum anderen liegt der Vorteil von Mehrweg gegenüber Einweg natürlich bereits auf der Hand: eine Mehrweg-Flasche wird mehrfach verwendet und vermeidet damit unnötigen Müll wie etwa bei einer Einweg-Verpackung. Eine Mehrweg-PET-Flasche kann geschreddert und zu verschiedensten anderen Materialien weiterverarbeitet werden. Durch einen größeren Einsatz von Mehrwegverpackungen können somit neben vielen Tonnen an Verpackungsmüll auch CO2-Emissionen erheblich reduziert werden.

Vittel Alliance
Vittel Alliance

Unsere einzigartige Zertifizierung mit AWS & WWF zeigt: Wir gehen sehr sorgsam mit Wasserressourcen um!

Da uns der verantwortungsvolle Umgang mit Wasser extrem wichtig ist, engagieren wir uns in der internationalen „Alliance for Water Stewardship“ (AWS). Diese Initiative betreut den weltweit ersten Standard, der nachhaltiges Wassermanagement auf Basis sozialer, umweltbezogener und ökonomischer Kriterien misst. Gemeinsames Ziel aller Mitglieder ist es, den verantwortungsvollen Umgang mit Trinkwasser auf Basis der gerade genannten Kriterien zu fördern. Mit unserer AWS – Zertifizierung stehen wir demnach für eine verantwortungsvolle Nutzung von Wasser, die ökonomisch nachhaltig ist. Das standardisierte AWS-System schafft nicht nur Leitlinien für verantwortungsvolles Wassermanagement, sondern vergibt auch unabhängige Zertifizierungen, die nach strengen Vorgaben überprüft werden.

Alle Nestlé Werke, und damit auch die Wasserproduktion von VITTEL, werden bis zum Jahr 2025 nach dem AWS-Standard zertifiziert sein. Der Standort in Vittel erreichte dieses Ziel bereits 2018. Das bedeutet, dass sowohl qualitativ als auch quantitativ ein besonderes Augenmerk auf den Rohstoff Wasser in unseren Werken fällt. Qualitativ kümmern wir uns um eine gute Wasserqualität, ein gesundes Ökosystem am Standort sowie die Wasser- und Sanitärversorgung der Anwohner angrenzender Orte. Zudem gehen wir selbst in unseren Werken sorgsam mit dem Rohstoff Wasser um und senken den im Rahmen der Produktion anfallenden Wasserbedarf, der nicht der Abfüllung zufließt.

Denn der Rohstoff Wasser ist für uns eine der wertvollsten Quellen allen Lebens, und ihr Schutz damit auch eine wichtige ökologische und soziale Herausforderung. Deshalb setzen wir uns mit ganzem Engagement dafür ein, unsere Wasserressourcen auch für alle zukünftigen Generationen zu sichern und verantwortungsvoll zu nutzen.

Vittel und mehr

… und noch viel mehr!

Vittel und mehr

Der Schutz von Quellen, Wasserleitungssystemen und eine verantwortungsvolle Wasserentnahme sind sicherlich die naheliegendsten Maßnahmen, die man zum Schutz einer Quellregion betreiben kann. Dennoch endet die Reise für uns an dieser Stelle noch lange nicht, deshalb arbeiten wir zusätzlich an Recycling-PET in unseren VITTEL Flaschen sowie der neuartigen NaturALL Bottle als Branchenstandard.

Beim Thema Transportwege arbeiten wir möglichst ressourcenschonend und setzen deshalb, wenn immer möglich, auf einen Transport in der Bahn, oder aber Fahrzeuge nach neuester Abgasnorm. So fahren wir beispielsweise in Italien auf Routen, die keinen Schienenverkehr zulassen, mit Light Trailern. Diese können mit mehr Volumen fahren, sodass sich die Gesamtzahl an benötigten LKWs reduziert.

Auch unseren Energieverbrauch reduzieren wir wann immer möglich, in den Jahren 2013-2017 beispielsweise um ganze 19% weniger in den Vittel Fabriken. Seit 2018 fließt in den Werken nur noch zu 100% grüner Strom aus Frankreich. Auch die mit dem Energieverbrauch verbundenen CO2-Emissionen konnten zwischen 2011 und 2018 in den Werken in Vittel um 44% reduziert werden.

Unsere Ziele werden dadurch jedoch keinesfalls kleiner und deshalb forschen wir täglich an weiteren Neuerungen und Optimierungen an all unseren Produktionsstätten.